St. Martin in unserer KiTa

Auch wenn Corona uns in unserer Planung des Martinsfestes einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, lassen wir es nicht ausfallen, sondern passen uns den Gegebenheiten und Situationen an.
Wie in jedem Jahr wurden in allen Gruppen Laternen mit den Kindern gebastelt, denn Laternen gehören zum Martinsfest.
In der Bienengruppe und der Schmetterlingsgruppe entstanden farbenfrohe Laternen.
In der Raupengruppe und Mäusegruppe leuchteten sie zum Gruppenthema Weltall und Bienen.
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Es war schön zu sehen, wie kreativ und individuell gruppenintern das Fest auf das Alter abgestimmt gefeiert wurde.
In der Schmetterlingsgruppe wurde die Geschichte des Hl. Martins bei dem er seinen Mantel teilte, mit Hilfe von Bildern und Figuren frei erzählt. Natürlich durfte das „Laterne laufen“ im abgedunkelten Raum nicht fehlen.
In der Bienengruppe spielten die Erzieherinnen das Lied „St. Martin ritt durch Schnee und Wind“, um so den Inhalt der Geschichte aus dem Leben des St. Martins zu vermitteln.

Bei den Mäusekindern wurde die Geschichte mit Puppen dargestellt. Auch spielten einige Kinder die Geschichte nach.
In der Raupengruppe wurden beim Vorlesen eines Bilderbuches die verschiedenen Stationen aus dem Leben des Heiligen durch alle Kinder nachgespielt.
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Die St.-Martins-Legende erzählt von Armut, vom Mitgefühl und der Bereitschaft zu helfen.
Martin war römischer Soldat, ließ sich mit achtzehn Jahren taufen, wurde Mönch und später Bischof von Tours in Frankreich. Der Kirchenmann des vierten Jahrhunderts stieg zum beliebtesten Heiligen Europas auf, weil er bekannt war für seinen unbestechlichen Gerechtigkeitssinn und seine große Liebe zu den Armen. Eben davon erzählt die Legende: Ohne Zögern teilte Martin seinen Mantel mit einem frierenden Bettler und gab sich selbst mit einer Hälfte zufrieden, nahm also eine persönliche Einschränkung in Kauf.
Das Vorbild des Heiligen Martin, der sich Not leidenden Menschen gegenüber als mitfühlender und barmherziger Helfer zeigt, vermittelt Kindern eine wichtige Botschaft. Durch sein Vorbild und seine Geschichte können sie Mitgefühl anderen gegenüber besser verstehen und selbst entwickeln.
Um die Symbolik des miteinander Teilens zu verdeutlichen, wurden in allen Gruppen Brezeln geteilt.
Natürlich durften auch alle Kinder mit ihren leuchtenden Laternen einen kleinen Umzug machen.
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Am Ende der Feier segnete Frau Ascher die Laternen und Kinder mit den Worten:  „Guter Gott, kein Mensch soll im Dunkel leben, gib uns offene Augen, damit wir sehen, wo unsere Hilfe nötig ist. Lass uns wie der heilige Martin dein Licht sein, das die Dunkelheit hell macht. Dein guter Segen begleite und schütze uns in dunklen Zeiten und erhelle unseren Weg.“
Jedes Kind bekam noch eine Martinsbrezel mit nach Hause, um auch dort miteinander teilen zu können.
Es war ein sehr gelungener Martinstag.



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